Thymianhonig aus Neuseeland ist eine der Honigsorten die man nicht erklärt bekommt — die man probieren muss. Wer ihn einmal im Glas hatte, erkennt ihn sofort wieder. Kräftig, würzig, herb. Ein Honig der Charakter hat.
Warum ausgerechnet Neuseeland?
In der Region Central Otago im Süden Neuseelands wächst wilder Thymian in einer Dichte die es in Europa kaum gibt. Die Hochlandregion ist trocken, sonnig und karg — ideale Bedingungen für die Thymianpflanze. Die Bienen haben hier freies Feld und sammeln einen nahezu sortenreinen Honig der sich deutlich von mediterranem Thymianhonig unterscheidet. Rauher, intensiver, eigenständiger.
Wie schmeckt er?
Kräftig-würzig mit einem langen Nachklang. Ein Hauch Bitterkeit am Ende — aber nie aufdringlich. Die Farbe ist rötlich-braun bis bernstein, die Konsistenz feinkörnig-cremig. Schon beim Öffnen des Eimers steigt der Thymianduft auf — unverwechselbar.
Wer griechischen Bergthymian kennt wird trotzdem überrascht sein. Der neuseeländische Thymian hat seinen eigenen Ausdruck — weniger blumig, mehr wild.
Wozu passt Thymianhonig?
Zu kräftigem Käse — Cheddar, Bergkäse, reifer Gouda. In einer Marinade für Hähnchen oder Lammfleisch. Zu Oliven und Antipasti. Wer ihn im Tee mag sollte einen kräftigen Kräutertee nehmen — Pfefferminze oder Salbei passen gut.
Pur auf dem Brot ist er für viele zu intensiv. Aber mit Butter und einem guten Sauerteigbrot — dann stimmt es.
Noch ein Hinweis: Sortenreiner Thymianhonig aus Neuseeland ist selten. Die Region und die Saison entscheiden ob genug geerntet werden kann. Wer ihn kennt, greift zu wenn er ihn sieht.
Unseren Thymianhonig aus Neuseeland — 1,5 kg, naturbelassen, nicht fein gefiltert — gibt es solange der Vorrat reicht. Jetzt bestellen.

