Lavendelhonig aus der Provence — warum er so besonders ist

Lavendelhonig aus der Provence — warum er so besonders ist

Lavendelhonig aus der Provence ist einer der wenigen Honigsorten die einen sofort in eine andere Landschaft versetzen. Wer ihn öffnet riecht die Lavendelfelder Südfrankreichs — warm, blumig, unverkennbar. Und wer ihn probiert versteht warum er unter Kennern seit Jahrhunderten als einer der edelsten Honigsorten der Welt gilt.

Woher kommt echter Lavendelhonig?

Lavendelhonig aus der Provence Frankreich Mishas Honey

Echter Lavendelhonig kommt aus der Provence — dem Herz des französischen Lavendelanbaus. Die Felder blühen im Juli, wenn die Hitze am stärksten ist. Die Bienen haben in dieser Zeit kaum etwas anderes in der Nähe — das Ergebnis ist ein nahezu sortenreiner Honig der das Aroma der Lavendelblüte direkt ins Glas bringt. Lavendelhonig aus anderen Regionen schmeckt anders — milder, weniger prägnant. Der Boden, das Klima und die Sorte der Lavendelpflanze machen den Unterschied.

Wie schmeckt er?

Lieblich-aromatisch mit einer feinen blumigen Würze. Nicht süßlich-parfümiert wie man vielleicht erwartet — sondern elegant und ausgewogen. Die Süße ist da aber nie aufdringlich. Der Lavendelduft bleibt lange im Mund.

Die Farbe ist hell-goldgelb bis elfenbeinfarben. Die Konsistenz cremig und feinkörnig — Lavendelhonig kristallisiert relativ schnell und bleibt dabei angenehm streichfähig.

Lavendelhonig cremig elfenbeinfarben

Wozu passt Lavendelhonig?

Er ist der Honig für besondere Momente. Auf einem guten Croissant am Morgen. Zu Ziegenkäse — die Kombination ist klassisch und funktioniert immer. In einem leichten Kräutertee oder einem Glas Kamillentee am Abend. Wer backt greift gerne zu Lavendelhonig für Madeleines oder Shortbread — das Aroma überträgt sich fein auf das Gebäck ohne zu dominieren.

Pur vom Löffel ist er für viele ein kleines Erlebnis. Man braucht nicht viel — ein Teelöffel reicht um zu verstehen warum er so geschätzt wird.

Noch ein Hinweis: Echter Lavendelhonig aus der Provence ist kein Massenprodukt. Die Ernte hängt vom Wetter im Juli ab — zu viel Regen oder zu frühe Hitze und die Bienen fliegen nicht. Was im Glas landet ist das Ergebnis einer kurzen, intensiven Saison.

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